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Christoph Petermann - Die Musik

Instrumente

Lakewood M14 Custom

Lakewood Gitarren haben mich schon lange fasziniert. Im Jahr 2010 konnte mir der Gitarrist Uli Bögershausen eine Lakewood M14 Custom vermitteln. Diese Gitarre ist ein Modell im Parlour Stil, also etwas kleiner als beispielsweise eine Gitarre im Dreadnaught Format.

Der Klang dieser Lakewood Gitarre ist ein ganz eigener. Die Töne kommen glasklar mit einem recht langen Sustain, das heißt, der angeschlagene oder gezupfte Ton der Gitarre klingt lange nach. Durch die kleinere Bauart bedingt, ist sie nicht so basslastig, wie es beispielsweise die größeren Dreadnaught Westerngitarren sind. Insgesamt ist die M-14 dadurch auch deutlich leiser im Vergleich zu anderen Folkgitarren. Dafür kann man sehr gut filigrane Elemente spielen, wobei wirklich jeder Ton differenzierbar klingt.

Diese Lakewood M-14 ist ein Custom Modell, das heißt, sie ist etwas anders konstruiert als das Instrument "von der Stange". Eingebaut ist ein Piezo Tonabnehmer unter dem Steg. Als die Gitarre im Jahr 2009 gebaut wurde, erhielt sie noch einen Fishman Abnehmer mit Impedanzwandler, Lautstärke- und Tonregler. Das benötigt eine Batterie (CR2032) - in jetzt 7 Jahren musste aber erst einmal eine neue eingesetzt werden.

Die Saitenlage habe ich mir selbst auf die verwendeten Saiten eingestellt. Hier sind jetzt 10er (i.e. hohe E-Saite 0,010") Elixir Phosphor-Bronze Saiten aufgezogen. Lakewood empfiehlt diese auch, allerdings 12er Stärke. Mit den 10er kann ich allerdings besser mit umgehen.

Lakewoods haben einen breiteren Hals (46mm anstatt der üblichen 42..43,5mm). Das kommt dem Fingerstyle Gitarristen natürlich entgegen.

Mehr zu dem Standard Modell findet Ihr auf der Lakewood Seite zur M-14

Fender F75

Irgendwann um das Jahr 1996 erstand ich auf einem (Amateurfunk)Flohmarkt diese schöne Fender F75 für wenig Geld. Es ist eine typische "Westerngitarre", die erst so richtig "anspringt, wenn sie ziemlich angegangen wird." Der Klang ist jedoch sehr ausgewogen und sie lässt sich gut spielen.

Diese F75 aber setze ich hauptsächlich bei Unplugged-Konzerten ein, weil sie doch erheblich lauter daherkommt als das die Lakewood M-14 kann. Ein Tonabnehmersystem ist nicht eingebaut.

Auch hier habe ich die Saitenlage passend zu den Saiten (10er Elixir Phosphor-Bronze) eingestellt.

Fender FR-48 Resonatorgitarre

In 2017 fand auch eine Fender FR-48 Resonator Gitarre ihren Weg zu mir, auf der ich mittlerweile sehr gerne spiele. Sie wurde gleich um die Ecke gebraucht angeboten und habe sie für einen guten Preis erworben. Der Klang ist phänomenal, denn der gesamte Korpus der Gitarre ist aus Metall. Nach dem Aufziehen neuer Saiten und etwas Einstellarbeit an Hals und Steg ist sie außerordentlich gut bespielbar. Da ich kein Bottleneckspieler bin, konnte ich die Saitenlage noch einmal deutlich herabsetzen. Eine ganze Weile hatte ich schon die Augen auf, aber eine Resonatorgitarre von Duolian Dobro oder gar National Resophonic ist jenseits meiner "pekuniären" Möglichkeiten. Liest man jedoch "Reviews" zu dieser Fender FR-48, erfährt man, dass gerade dieses Instrument dem Klang eines National "Dobro" sehr nahe kommt.
Wieder ist dieses Instrument mit 10er Elixier Phosphor-Bronze Saiten bespannt.

Morris Folkgitarre

(Bild demnächst)

Die Folkgitarre von Morris habe ich seit 1978 und sie hat mich durch viele Konzerte bis etwa zum Jahr 2000 begleitet. Sie ist sehr ähnlich der Fender F75 und irgendwann habe ich auch einen Piezoabnehmer von Shadow eingebaut. Diese Gitarre spielt jetzt meine Tochter.

Duesenberg Starplayer TV

Für ein musikalisches Projekt sollte auch wieder eine E-Gitarre kommen. Nach langem Suchen bin ich dann bei dieser Duesenberg Starplayer TV in der Farbe mit dem originellem Namen Transorange gelandet. Der Klang dieser Gitarre kommt unglaublich transparent herüber und sie lässt sich butterweich spielen. Am Steg ist ein Humbucker Pickup verbaut, der sehr druckvoll sich austobt. Als Halspickup ist ein P90 Single Coil am Werk, der einen sehr weichen Klang liefert - Stratocaster läßt grüßen. Kombiniert man die beiden Abnehmer, klingt sie - finde ich - schon fast wie eine akustische Gitarre.

Zusammen mit meinem Blues-Cube Verstärker gibt es den Sound, den ich mir schon lange immer vorgestellt habe. In den Spitzen leicht in die Kompression wie ein Röhrenamp, dabei immer nahezu "clean". Leicht angezerrt ist auch noch mein Ding, aber mehr nicht.

Da ich auch die E-Gitarre im Fingerpicking Style spiele, habe ich auch hier die Saiten recht niedrig eingestellt. Als Saiten verwende ich den Originalen 10er Duesenberg Satz. Ausprobiert habe ich schon einen 10er Elixier Satz, der ganz ähnlich klingt.

Mehr zur Düsenberg Starplayer TV findet Ihr bei Duesenberg und ich muss hier ja nicht alles neu erfinden.

Kentucky KM-250 Mandoline

In Victoria (BC) habe ich diese Mandoline zum ersten Mal gesehen und sie mir gleich nach der Rückkehr bestellt. Diese KM-250 hat schon viel mitgemacht, aber sie spielt sich immer noch hervorragend.

Anfangs war ein Piezo Abnehmer von einem Gitarrenbauer eingebaut. Mit dem doch ziemlich blechernen Klang war ich jetzt gar nicht mehr einverstanden und nach zwanzig Jahren hat Andreas Köpcke in Kiel das Instrument einmal renoviert. Mit einem neuen Steg gab es auch keinen Pickup mehr. Jetzt verwende ich ein Klemmmikrofon, das eigentlich für eine Geige gedacht ist.

Auf die Mandoline sind ebenfalls Elixier Mandolinen Saiten aufgespannt.

Flöten

Eine Lowwhistle in D von Howard habe 1979 ergattern können.(Gibt es heute noch für etwa 120 GBP).
Da sind diverse Tinwhistles in allen Tonarten, wobei die roten ja weicher klingen als die blauen, wie diese hier auf dem Bild aus dem Jahr 1976. TinWhistles aus Kunstoff mit einem Mundstück und 3 Tonelemente (!) von Susato in Bb, C und D.
Blockflöten spiele ich in C von Mollenhauer von 1981, in Alt von Moeck von 1967 und Sopranino von Küng von ca 1985.

Gibson ES335 Reissue 1988 "The Dot 1959" (verkauft)


Lange Zeit habe ich auf einer Gibson ES335 Dot 1959 Reissue von 1988 Halb-Resonanz E-Gitarre (Chuck Berry und B.B.King lassen grüßen..) gepielt, die ich in 1993 in Kiel bei dem Gitarrenbauer Stefan Zander erworben hatte. Es war ein "Super-Teil" und in einem "Anfall von Aufräumen-im-Leben" habe ich sie in 2010 weggegeben. So ist das. In guten Händen ist sie ja wohl gelandet.

Fender Stratocaster (Mexico) (verkauft)


Eine ganze Weile hatte ich eine "Strat" in hellblau oder Daphne-Blue gefertigt in Mexico. Diese Gitarre hatte ich nie so richtig in den Griff bekommen: Sie verstimmte sich sehr schnell, obwohl ich das Tremolo fixiert hatte und der Hals saß auch nicht so, wie es sein sollte. Sie ging an jemand, der genauso eine in Hellblau suchte. (Das Bild ist von Fender)
Wenn es denn mal wieder eine Strat sein soll, dann muss sie rot sein und das Grittbrett in dunklem Rosenholz ... weil das so sein muss (!)

Andere Gitarren

LEVIN 330M2 Jazzgitarre

In den 1970er Jahren hatte ich eine ganze Weile so eine Jazzgitarre. Erworben für 150 DM. Da ich ja nur noch Folk spielen wollte (??!!??), habe ich sie in 1979 verkauft für immerhin 800 Mark. Der Käufer hatte es mir freiwillig geboten und ich habe ihm nicht "widersprochen". Heute könnte ich mich irgendwo "hinbeißen", denn in dem Superzustand, wie die Gitarre war, wäre sie jetzt über 12000 Euro wert ... Es gibt davon weltweit nur einige ganz wenige Exemplare.

Framus E-Gitarre (Strat Typ)

Weiß ich nicht mehr viel darüber; hatte ich ziemlich lange; klang etwas gruselig.

Sonstige Technik